
Mit der digitalen Beteiligungsplattform und dem KI-gestützten Analysewerkzeug von Go Vocal schuf Lejre ein hybrides Beteiligungsverfahren, an dem Einwohner*innen von überall und jederzeit teilnehmen konnten.
Die Kommune Lejre erreichte 1 von 7 Einwohner*innen über eine Kombination aus Präsenzveranstaltungen und Online-Beteiligung auf der Plattform von Go Vocal – und schuf so ein inklusives Umfeld für Bürgerbeteiligung.
Die Sensemaking-KI von Go Vocal vereinfachte die Auswertung der Beiträge, sodass sich die Planer*innen auf die zentralen Anliegen der Menschen konzentrieren konnten statt auf das Sortieren von Daten.
Lejre setzte auf ein hybrides Modell aus digitaler und persönlicher Beteiligung, damit alle Einwohner*innen in der kommunalen Planung eine Stimme hatten.
Die dänische Kommune Lejre ist bekannt für ihre lebendigen ländlichen Gemeinschaften, die sich über 49 Dörfer verteilen. So reizvoll das ist: Alle 30.000 Einwohner*innen für Beteiligung zu erreichen, war seit jeher eine Herausforderung – besonders für Menschen mit vollen Terminkalendern, kleinen Kindern oder weiten Wegen.
Die Kommune suchte nach einer Lösung, die diese Lücke schließen konnte, vor allem für jene, denen der Weg zu Präsenzveranstaltungen aus zeitlichen oder geografischen Gründen schwerfiel. Die Antwort fand sich in der Beteiligungsplattform und den Analysewerkzeugen von Go Vocal.
„Go Vocal ist bei den Bürger*innen sehr gut angekommen. Sie können sich nicht nur anmelden, ihre Meinung aufschreiben und uns im Gemeinderat eine Nachricht senden – sie können auch nachlesen, was Menschen in anderen Teilen der Kommune denken. Das halte ich für sehr wertvoll, denn als Politikerin ist es oft schwer zu vermitteln, wie viele unterschiedliche Wünsche es für die Entwicklung unserer Kommune gibt.“ — Tina Mandrup, Bürgermeisterin der Kommune Lejre
Durch die Verbindung von Präsenztreffen und digitaler Beteiligung schuf die Kommune Lejre ein inklusives Umfeld, in dem Einwohner*innen ihre Sicht auf den Kommunalplan einbringen konnten. Über Go Vocal konnten Menschen aus allen Ecken der Kommune ihre Meinung dann äußern, wenn es ihnen passte – auch bequem von zu Hause aus.
„Jetzt können sie abends zu Hause auf dem Sofa sitzen“, sagt Bürgermeisterin Mandrup, „nachdem die Kinder im Bett sind, aufschreiben, was sie denken, und der Politik sagen, wie sich unsere Kommune ihrer Meinung nach entwickeln sollte.“
Christian Weber Juncker, Stadtplaner bei der Kommune Lejre, nennt eine der größten Hürden: Wie erreicht man Menschen so, dass Beteiligung sich für ihren Alltag relevant anfühlt? Der Kommunalplan deckt viele Themen ab und konnte auf manche entfernt wirken. Indem der Plan in kleinere, ortsbezogene Abschnitte aufgeteilt wurde – jeder auf ein bestimmtes Gebiet zugeschnitten – wurde Beteiligung zugänglicher.
Die Wirkung dieses lokalen Zuschnitts war deutlich: Eine*r von sieben Einwohner*innen beteiligte sich an den Online-Diskussionen. Für eine Kommune von der Ausdehnung Lejres ist das bemerkenswert – und die Menschen fühlten sich stärker mit den Entscheidungen verbunden, die ihr Umfeld betreffen. Möglich machte das auch Sensemaking, das KI-gestützte Analysewerkzeug von Go Vocal, das half, die Beiträge zu kategorisieren und auszuwerten.
Christian berichtet: „Sensemaking hat unsere Arbeitsweise mit den Beiträgen der Einwohner*innen verändert. Statt Zeit darauf zu verwenden, uns einen Überblick zu verschaffen, können wir uns jetzt mit den Inhalten selbst beschäftigen – mit den Problemen und Herausforderungen, die die Menschen ansprechen.“ Das Werkzeug lieferte Zusammenfassungen und ordnete die große Datenmenge, sodass sich das Planungsteam auf die dringendsten Anliegen konzentrieren und darüber wirksamer ins Gespräch kommen konnte.
Mit dem KI-Analysewerkzeug Sensemaking senkte die Kommune Lejre den Aufwand für die Auswertung der Beiträge deutlich. Christian betont, wie wertvoll das Werkzeug beim Zusammenfassen der großen Feedbackmengen war: Die Planer*innen konnten sich auf die Kernthemen konzentrieren, statt einzelne Antworten von Hand zu sichten. In Sekunden kategorisiert Sensemaking Hunderte von Eingaben und erkennt die wichtigsten Punkte – mit Erkenntnissen, die sich direkt für Entscheidungen nutzen lassen.
„Sensemaking konnte 100 Beiträge nehmen, die Kernpunkte herausarbeiten, und wir konnten sie sehr einfach in die politische Vorlage für den Rat übernehmen“, sagt Christian. „Ich glaube, das hat uns nicht nur viele Ressourcen gespart, sondern diesen Teil des Verfahrens auch besser gemacht.“
Dadurch kann der Rat auf eine sinnvollere Weise mit der Gemeinschaft ins Gespräch kommen – konzentriert auf die tatsächlich aufgeworfenen Themen statt auf Verwaltungsaufgaben.
Durch die Verbindung hyperlokaler Inhalte mit flexibler Online-Beteiligung erreichte Lejre:
Für die Kommune Lejre erwies sich Go Vocal als passende Lösung, um Bürgerbeteiligung zu stärken. Die Verbindung aus ortsbezogener Beteiligung und KI-gestützter Auswertung schuf ein effizientes und partizipatives Umfeld. So konnte die Kommune ihre Beziehung zu den Einwohner*innen festigen und sicherstellen, dass alle die Chance hatten, die Zukunft ihrer Gemeinschaft mitzugestalten.
Christians Rat an seine Kolleg*innen in der Stadtplanung ist eindeutig: „Man sollte KI unbedingt für Teile der Verwaltungsarbeit in der Kommune einsetzen. Es gibt großes Potenzial, Beiträge zusammenzufassen und zu kategorisieren. Aber natürlich bleibt eines unserer wichtigsten Ziele, den Teilnehmenden auf Augenhöhe zu begegnen und dafür zu sorgen, dass sie sich von echten Menschen gehört fühlen, die ihre Anliegen nachvollziehen können.“
Indem die Plattform von Go Vocal die Datenverarbeitung automatisiert, gewinnen kommunale Teams Zeit für das, was zählt: den echten Austausch mit den Bürger*innen – und damit stärkere Beziehungen vor Ort.
Der Erfolg von Lejre zeigt: Wenn Kommunen kluge Technologie mit durchdachten Beteiligungsstrategien verbinden, planen sie nicht nur effizienter, sondern geben ihren Bürger*innen auch eine zentrale Rolle bei der Gestaltung ihrer Zukunft. Mit Go Vocal hat die Kommune Lejre einen neuen Maßstab für inklusive, wirksame Bürgerbeteiligung gesetzt.

Waddinxveen, eine Gemeinde in der Provinz Südholland, ist die am schnellsten wachsende Stadt der Niederlande und zählt heute fast 35.000 Einwohner*innen. 30 % von ihnen sind unter 25 Jahre alt, und bis 2050 wird dieser Anteil auf 40 % steigen. Dieser demografische Trend hat für die Gemeinde eine drängende Frage aufgeworfen: Wie bezieht man selbst die jüngsten Einwohner*innen in Entscheidungen über die Zukunft ein? Esther van Ellinkhuizen, Mitarbeiterin für Ratsangelegenheiten und Kinderbeteiligung, erklärt, wie sie das macht.
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In Rijswijk, einer Kommune mit rund 57.000 Einwohner*innen in Südholland, liegt ein Ort mit bemerkenswerter Geschichte. Am Hof van Sion entdeckten Archäolog*innen die Überreste eines Klosters aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Heute ist der Hof van Sion Teil von RijswijkBuiten, einem nachhaltigen neuen Stadtviertel. Als die Kommune dort einen neuen Gemeinschaftstreffpunkt schaffen wollte, fragte sie die Einwohner*innen, was sie sich wünschten. Diese teilten ihre Ideen online über eine interaktive Karte.

Amstelveen, direkt vor den Toren Amsterdams gelegen, arbeitet gemeinsam mit den Einwohner*innen an einer grüneren, einladenderen und inklusiveren Stadt. Über die Online-Beteiligungsplattform können Einwohner*innen langfristige Pläne für die Stadt mitgestalten, sich an der Planung neuer Stadtviertel beteiligen und Ideen für kleinere Verbesserungen einbringen, die im Alltag einen sichtbaren Unterschied machen.